Cunnilingus by Frank Harris

Cunnilingus by Frank Harris

Der erste westliche Prophet, Apostel (und letztlich Märtyrer) des Cunnilingus war Frank Harris. Sein Erfolg als Akteur der Liebe (seine eigenen Berichte waren von Frauen bestens beglaubigt) mag nicht wenig mit seinem Können in dieser delikaten Kunst zu tun gehabt haben. Hier ist Franks erste Lektion.

Als wir zu unseren Zimmern weitergingen, sah ich ihr glühendes Gesicht. Vor ihrer Tür stellte ich sie: „Meinen Kuss!“ sagte ich. Und wie im Traum küsste sie mich. L’heure du berger hatte geschlagen.

„Möchten Sie mich heute nacht nicht besuchen?“, flüsterte ich. „Die Tür dort führt in mein Zimmer.“ Sie sah mich mit dem unergründlichen Blick einer Frau an, und zum erstenmal schenkten sich mir ihre Augen. An diesem Abend ging ich früh ins Bett und rückte das Sofa zur Seite, das vor der Tür stand. Ich wollte sie aufschließen, musste jedoch zu meinem Leidwesen feststellen, dass sie von ihrer Seite aus verschlossen war.

Gegen 4 Uhr ungefähr hörte und sah ich, dass sich der Türdrücker bewegte. Ich blies sofort das Licht aus, aber die Vorhänge waren nicht vorgezogen, und der Raum war hell vom Mondlicht. „Darf ich hineinkommen?“, fragte sie. „Und ob Sie dürfen“. Schon war ich aus dem Bett und schloss ihren herrlichen Körper in meine Arme. „Sie sind wunderschön“, sagte ich und hob sie in mein Bett.

Sie hatte ihren Morgenrock abgeworfen und hatte nur ein Nachtgewand an. Sofort begannen meine Hände, ihren Körper überall zu liebkosen. Dann lag sie auch schon neben mir. Aber sie rückte etwas von mir ab. „Unterhalten wir uns!“, sagte sie. Ich begann, sie zu küssen, ging aber auf ihren Wunsch ein: „Unterhalten wir uns!“ Zu meiner Verwunderung fragte sie: „Haben Sie Zolas letztes Buch gelesen- ‚Nana‘?“ „Ja“, erwiderte ich. „Gut“, sagte sie, „dann wissen Sie ja, was das Mädchen mit Nana machte?“. „Ja“, erwiderte ich und sah alle meine Felle dahinschwimmen. „Gut&quo; t;, fuhr sie fort, „warum wollen Sie das dann nicht auch mit mir tun? Ich habe ganz furchtbare Angst davor, ein Kind zu bekommen. Das hätten Sie auch an meiner Stelle. Warum nicht ohne Furcht lieben?“

Wie ein Blitz schoss mir das Sprichwort durch den Kopf, dass schließlich alle Wege nach Rom führten. Ich war also einverstanden und rutschte nach unten zwischen ihre Beine. „Sagen Sie mir bitte, wie es am schönsten für Sie ist“, sagte ich und öffnete behutsam die Lippen ihres Geschlechts, um sie mit meinem Mund zu küssen und meine leicht vibrierende Zunge ihre Klitoris berühren zu lassen. Es war nichts Abstoßendes dabei. Es war nur ein etwas anderer, ein sinnlicherer Mund. Ich hatte ihn wohl zweimal geküsst, als sie mit einem Seufzer etwas nach unten glitt und flüsterte: „ja, so ist es schön! Es ist himmlisch!“ Auf diese Weise, ermutigt, fuhr ich natürlich fort. Alsbald schwoll ihre kleine Klitoris an. Ich konnte sie mit den Lippen fassen. Und jedes Mal, wenn ich etwas an ihr saugte, zuckte ihr Körper leicht. Bald spreizte sie ihre Beine mehr und zog sie an, so dass ich freien Zugang hatte. Ich küsste jetzt ihr ganzes Geschlecht. Ihre Bewegungen wurden schneller und ihre Atemzüge unregelmäßiger. Und als ich meinen Zeigefinger zu Hilfe nahm, wuchs ihre Erregung zusehends.

Plötzlich begann sie auf Französisch: „Oh, cestfou! Oh, cestfou!“ Und plötzlich zog sie mich an sich, nahm meinen Kopf in beide Hände und presste ihren Mund mit aller Gewalt auf den meinen, dass es schmerzte.
Dann war mein Kopf bereits wieder zwischen ihren Beinen, und das Spiel ging weiter.

Ich bemerkte allmählich, dass mein Finger, der die Oberfläche ihres Geschlechts rieb, während ich ihre Klitoris küsste, ihr die schönsten Gefühle gab. Nach weiteren zehn Minuten rief sie: „Frank, Frank, hör‘ auf Küsse mich! Hör auf und küsse mich! Ich kann nicht mehr, ich werde sonst wahnsinnig! Ich möchte dich beißen oder zwicken.“ Natürlich tat ich wieder, was sie verlangte, und ihr Körper schmiegte sich ganz eng an den meinen, während sich unsere Lippen fanden. „Bester, du!“, sagte sie, „ich liebe dich so sehr“. Und wie wundervoll du küssen kannst!“

„Das habe ich von dir gelernt“, sagte ich. „Ich bin dein Schüler.“

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